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Photovoltaik-Kosten

von Stefan Finke

Stand: Februar 2017

Photovoltaik Kosten

Zum Vergrößern bitte anklicken – © BSW
Photovoltaik-Kosten sinken kontinuierlich. Hier die Kosten schlüsselfertiger PV-Anlagen.

Photovoltaik-Kosten unterteilen sich in:

  • die Anschaffungskosten und
  • die laufenden Kosten.

Sie setzen sich zusammen aus den Kosten für das PV-Modul, für den Wechsel­richter, für Unterbau, Kabel, Unter­kon­struktion und Montage; außerdem aus denen für Wartung, Ersatzteile und Photovoltaik-Versicher­ung.
Die Photovoltaik-Kosten ste­hen den Ein­nahmen ge­gen­über, die mit dem erzeugten Solarstrom erzielt werden können: In der Regel bezahlen Photovoltaikanlagen sich auf diese Weise selbst.

Kosten, Förderungen, Ertrag und Rendite einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach:
Zur individuellen Berechnung

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Positive Entwicklung der Photovoltaik-Kosten

Insbesondere die Anschaffungskosten von Photovoltaikanlagen sinken seit Jahren kontinuierlich. Anfang 2006 kosteten bspw. schlüsselfertige Auf­dach­anlagen bis 10 kWp im Durchschnitt rund 5.000 €/kWp, im ersten Quartal 2017 beträgt der durchschnittliche Preis nur noch knapp 1.300 €/kWp.

Diese Kostensenkung sind auch der Grund, dass mit Photovoltaikanlagen trotz regelmäßiger Absenkungen von Förderungen und Einspeisevergütung nach wie vor hohe Renditen zu erwirtschaften sind.

Photovoltaik-Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage setzen sich im Wesentlichen zusammen aus:

  • dem Kaufpreis der Photovoltaikanlage, der zwischen 700 und 1.600 €/KWp liegt (Q1 2017 *), und
  • den Kosten für den Netzanschluss der PV-Anlage (Einspeisezähler, Zählerkasten etc.), rund 500-1.000 €.

Der Kaufpreis der Photovoltaikanlage hängt in erster Linie von der Qualität und Art der Photovoltaikmodule ab: Diese machen den Großteil der Anlagenkosten aus.
Solarstromanlagen mit kristallinen Solarmodulen kosten gegenwärtig zwischen 1.000 und 1.600 €/kWp. Anlagen mit Dünnschichtmodulen sind in der Anschaffung deutlich günstiger – sie kosten gegenwärtig zwischen 700 und 1.300 €/kWp, benötigen für denselben Ertrag aber in Etwa die anderthalbfache bis doppelte Modulfläche.
Enthalten sind in diesen Preisen etwa 40-50% für den PV-Generator – die Photovoltaikmodule auf dem Dach -, rund 15% der Photovoltaik-Kosten auf der Anschaffungsseite macht der Wechselrichter aus, rund 20% müssen für die weniger auffälligen Anlagenteile wie Kabel, Anschlüsse, Klemmen, Dachhaken, Unterkonstruktion etc. veranschlagt werden, und die Handwerkskosten für PV-Montage, Gerüst und Installationsarbeiten schlagen mit etwa 25% zu Buche.

Die Netzanschlusskosten nach § 13, Abs. 1. des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) setzen sich wiederum zusammen aus den Kosten für den Bau bzw. Umbau des Zählerkastens und für den Ankauf bzw. die Miete des Einspeisezählers. Für die Miete sind dabei rund 30 € p.a. zu veranschlagen, für den Kauf einmalig zwischen 500-1.000 €.
Unter Kosten-Gesichtspunkten empfehlen wir, sich für die Miete zu entscheiden: Durch die Inflation über 20 Jahre Laufzeit werden sich die Kosten am Ende zu einem geringeren Gesamtwert aufsummieren, als sie durch den teureren Kauf anfallen – und dies zu einem Zeitpunkt, zu dem auch der Rest der Anlage bezahlt und ggf. finanziert werden muss. So können Sie einen weiteren Teil der – ohnehin sinkenden – Photovoltaik-Kosten auffangen.

Laufende Photovoltaik-Kosten

Die laufenden Photovoltaik-Kosten bestehen insbesondere aus:

  • den Betriebskosten (Wartung und Photovoltaik-Versicherung),
  • im Falle einer Kreditfinanzierung den Kosten für das Photovoltaik-Darlehen (Raten, Zinsen, Kreditgebühren).

Unter den Betriebskosten einer PV-Anlage sind die Wartungskosten mit jährlich rund 1% des Anlagenpreises der aufwändigste Posten. Die Kosten für die PV-Versicherung sind mit etwa 0,3-0,8% des Anlagenkaufpreises anzusetzen.
Wir haben nicht nur die festen Anschaffungskosten, sondern auch alle laufenden Photovoltaik-Kosten in unsere Berechnungen, z.B. unter Lohnt sich die Photovoltaik?, einbezogen.
Da viele Bauherren ihre Solarstromanlage teilweise oder zur Gänze fremdfinanzieren, kommen zu den laufenden Photovoltaik-Kosten häufig noch die Darlehenskosten hinzu.

* Richtwerte

Photovoltaik-Kosten lassen sich nur sehr schwer allgemein angeben – eine Photo­voltaik­anlage in Rostock kostet unter Umständen weniger als eine Pho­to­voltaik­anlage in München, der Solarteur in Düsseldorf verlangt andere Preise als der Solarteur in Leipzig. Die Preise, die wir hier angeben können, sind daher nur Richtwerte. Bei unterschiedlichen Solar­einstrahlungen zwischen Nord und Süd, aber auch unterschiedlichen Förderungen vor Ort ist dies kein Beinbruch: Es kann davon ausgegangen werden, dass Photovoltaik-Hersteller und Solarteure schon aus kluger Geschäftspolitik die Photovoltaik-Kosten in der Regel so gestalten, dass der Betrieb der Photovoltaik­anlage sich für die Bauherren rentiert. Zur genaueren Berechnung einer Photovoltaikanlage individuell auf Ihrem Dach empfehlen wir unseren kostenlosen Photovoltaik-Berechnungsservice. In den Kostenvoranschlägen, Angeboten und dem Preisvergleich, die wir Ihnen über unsere Partner vor Ort anbieten, erfahren Sie auch die genauen Zahlen für die Kosten, die Einspeisevergütung, den Ertrag und die Rendite, die für die Photovoltaikanlage bei Ihnen zuhause gelten.

Solarzellen im Zusammenspiel

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7 Antworten auf Photovoltaik-Kosten

  • kleinert sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich will mir auch eine Anlage anschaffen. Mich interessiert,wie hoch die Kosten der Provision ist,die im Preis enthalten sind.( pro kwp )
    Danke
    MFG Kleinert

  • omikrongroup sagt:

    wir wollen an einigen fabrikliegenschaften anlagen installieren lasssen,auf jeweils
    ca 1000 bis 5000 qm dachflächen.
    wer bietet die beste qualität und die besten preise in der anschaffung.
    wer hat da erfahrungen in der letzten zeit gesammelt.
    die module sollen ja inzwischen eine ca 30 prozentige höhere leistung bringen.
    H Debetz

    • hsf sagt:

      Hallo Herr Debetz,
      das ist ein schönes Projekt! Am besten, Sie holen sich die Informationen schon einmal auf unserer Berechnungsseite ein – http://www.photovoltaiksolarstrom.de/photovoltaik-rechner -, einmalig, wenn die Standorte nahe beieinander liegen (dann können Sie damit rechnen, dass nach Ihrem Zuschlag für eines der Angebote ein einziger Anbieter alles aus einer Hand liefert); oder mit unterschiedlichen Postleitzahlen (Standort des Projekts, nicht Firmenadresse), wenn die Standorte etwas weiter auseinander liegen. So bekommen Sie Firmenangebote ja nach Region.
      Sollte das nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen, helfe ich Ihnen gern weiter, entweder über die E-Mail-Adress web@spondeus.de oder ich rufe gern auch zurück.
      VG Stefan Finke

  • Elena Rupp sagt:

    Sehr geehrter Hr. Finke,
    ihre Internet-Seite „PV-Kosten“ vom Dezember 2015 war sehr hilfreich bei der Erstellung meiner Bachelor-Arbeit. Leider konnte ich die Seite nicht im pdf-Format abspeichern, um sie als Quelle korrekt anzugeben. Wären Sie vielleicht so freundlich mir diese zur Verfügung zu stellen?

    • hsf sagt:

      Hallo Frau Rupp,

      vielen Dank für diese Meriten!
      Was die Bereitstellung als PDF angeht, ich müsste genau wie Sie die Seite herunterladen bzw. als PDF exportieren. Im Menü Ihres Browsers müssten Sie aber so etwas finden wie „Als PDF exportieren …“ (in Safari z.B. unter „Ablage“, in Chrome unter „Drucken“ / „Als PDF speichern“, in Firefox unter „Drucken“ / „PDF“ usw.). Hoffentlich klappt es!
      Ich würde mich freuen, wenn Sie uns eine Ausgabe Ihrer Arbeit zur Verfügung stellen würden.
      Viele Grüße, Stefan Finke

  • Dielmann sagt:

    hatte vor einigen Tagen eine anfrage Berechnung für Inselanlagwe gemacht.

    Leider erhielt ich bis heute keine Nachricht an meine Mail

    dieseWebseite bietet eine Fülle von positiven Informationen über Photo….

    aber es geht immer nur um Dachflächen – traurig

    Solaranlagen müssen nicht auf Dachflächen !!!!

    sondern können überall montiert und aufgestellt werden !!!

    das soltte man/frau berücksichtigen.

    freundliche sonnige Grüsse S. Dielmann

    • admin sagt:

      Hallo Herr Dielmann,
      danke für das freundliche Lob! Sie haben recht, leider haben wir niemanden gefunden, der die Berechnung der Anlage in Angriff nehmen wollte – da die Anlage zu klein war. Das liegt nicht nur daran, dass ein kostenloser Kostenvoranschlag sich in dieser Größenordnung für die beteiligten Betriebe nicht lohnt. Sondern auch daran, dass Klein- und Kleinstanlagen, die an die Steckdose oder ans bestehende Haus-Stromnetz angeschlossen werden, noch nicht standardisiert und damit potenziell gefährlich sind.
      Das ist auch der Grund, weshalb wir uns vor allem auf Photovoltaik auf dem Dach spezialisiert haben: Hier können wir einen hilfreichen Service anbieten. Für Kleinanlagen können wir Ihnen keine Kontakte nennen, und da bei Selbstbau noch die Gefahr des Stromschlags oder Kabelbrands hinzu kommt, verzichten wir auf – möglicherweise verderbliche – Ratschläge in dieser Sache.
      Ich bitte freundlich um Ihr Verständnis!

      Ihnen auch sonnige Grüße,
      Stefan Finke

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